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Das Prinzip der Solarenergiezentrale als Komplettlösung für die zentrale Wärmeversorgung eines Gebäudes hat sich seit einigen Jahren bewährt. Kern des neuen technischen Standards ist eine komplett vormontierte Hydraulikstation, die getrennt betriebene Wärmeerzeuger – in der Regel ein Öl- oder Gas-Heizkessel und eine Solaranlage – zu einem Heizsystem mit zwei Wärmeerzeugern verbindet. Solarenergiezentralen waren bislang meist für Gebäude mit 20 bis 200 Wohneinheiten konzipiert. Buderus, eine Marke der Bosch Thermotechnik, hat jetzt mit der Buderus midi ein System für Mehrfamilienhäuser mit bis zu 30 Wohnungen entwickelt.
Die Solarenergiezentrale verbindet hydraulisch und regelungstechnisch Solar- und Kesselanlage und übernimmt das gesamte Wärmeenergie-Management. Über die Mess- und Regelungstechnik speist die Buderus midi die Solarenergie verbrauchsgerecht und nach wechselnden Wetterbedingungen dort ein, wo sich die größte Einsparung erzielen lässt. Die Station misst zudem die konventionellen Heiz-, Zirkulations- und Trinkwasserkreisläufe, um das System bei Bedarf effizient anzupassen.